Liebe Freundinnen und Freunde der 1st class session!

 

Wie hoffen sehr, dass Ihr diese schwierige Zeit der Pandemie-Beschränkungen gesund und wohlbehalten durchgestanden habt und auch weiterhin gut auf Euch aufpasst.

 

Wir als Team des 1st class session! haben nach dem ersten Schock über die zahlreichen Konzertabsagen, die Ärmel hochgekrempelt und konnten bereits Etliches an Kreativem neu bewegen. Angefangen von geplanten Streaming-Konzerten mit unseren Künstlerkollegen, die Neuorganisation der nächsten Live-Sessions unter Beachtung der Abstandsregeln bis zur Unterstützung von Künstlern, die aufgrund von Corona in eine finanzielle Notlage geraten sind.  

So entstand auch die Initiative #coronakuenstlerhilfe, welche Spendengelder für betroffene Künstler*innen sammelt. Damit verfolgen wir das Ziel, die berufliche Tätigkeit vieler Kunstschaffender aufrecht zu erhalten. Den Grundstein eines nachhaltigen Engagements haben wir mit dem, eigens für diesen Zweck neu gegründeten mildtätigen Verein, dem 1st Class Session-Artist Support e.V. gelegt. Gemeinsam mit Experten aus der Musik- und Filmindustrie, möchten wir unseren Beitrag zu Abfederung der brisanten Situation in der Kunst-und Kulturbranche leisten und sind dankbar, Euch dieses Projekt hier vorzustellen zu können:

Die Vielfalt der Kunst- und Kulturbranche ist in Gefahr.
Lass Tacheles reden, denn sie ist es wert.

Warum Kunst und Kultur besonders in Gefahr ist

Die Kultur- und Kreativbranche ist- vielleicht stärker als alle anderen Branchen- durch die notwendigen Beschränkungen in Zeiten der Pandemie bedroht. Sie war die Erste Branche, die vom Shutdown betroffen war und wird die Letzte sein, die die Freiheit wieder zurückerlangt. Veranstaltungen wie Konzerte, Kinobesuche oder Ausstellungen sind abgesagt oder verschoben worden. Dadurch haben viele seit Monaten keine Umsätze erwirtschaften können.

Während bereits das zweite Konjunkturpaket zur Stabilisierung der Wirtschaft verabschiedet wurde, gibt es in den meisten Bundesländern noch immer keine Lösung zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten. Laut „Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes“ leben ca. 260.000 in der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Freiberuflichkeit bzw. Selbstständigkeit.

Gemeinsam mit euch wollen einen Beitrag zur Abfederung der dramatischen Situation leisten.


Die Gelder werden direkt an den "1st Class Session - Artist Support - e.V.- mildtätiger Verein" i.G. geleitet und durch diesen treuhänderisch verwaltet. Spendenquittungen können bei Bedarf ausgestellt werden.


In diesem Interview erklärt uns Benjamin Klein, Initiator der #coronakuenstlerhilfe, warum die Kunst- und Kulturbranche besonders hart von der Corona-Krise betroffen ist und warum viele durch das Raster der staatlichen Soforthilfe gefallen sin


Wenn sich genügend Menschen solidarisieren, können wir gemeinsam einen bedeutenden Beitrag leisten um ein Stück der künstlerischen Vielfalt aufrechtzuerhalten.